Die
Sucht
langsam fängt es an.
Die Gefahr nicht gleich erkennend, tappt man hinein.
Fühlt sich gut.
Endophine, Hormone nebeln den Blick.
Man schafft sich Zufriedenheit, ein Glücksgefühl
Der Kopf hat alles im Griff.
Doch der Nebel lichtet sich.
Schatten treten hervor.
Der Körper gibt Warnsignale.
Man hört nicht hin.
Die ersten Andeutungen. Man sieht Elend.
Heimlich, der erste Versuch.
Verschiebt man auf Morgen, wieder auf morgen.
Der Körper rebelliert.
Man muß aufhören. Es geht nicht.
Der Kopf sagt ja, das Herz nein.
Man kommt nicht weg, dreht sich im Kreis.
Die eigenen Schwächen werden aufgezeigt.
Man benötigt Hilfe.
Keine Rat"schläge", kein "Du mußt..", man benötigt Hilfe.
Geht`s anders nicht, sollte man auch um Hilfe, bitten.
Viele wollen helfen.
Viele!
G. Weber